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17. Juli 2026

Gebärde und Tanz

Zwei visuelle Kunstformen.
Mit deren Hilfe die Welt repariert wird.

EINLADUNG – Besuch bei einer Filmproduktion.

 

Sehen-Film:
https://www.youtube.com/shorts/ouTtUyRZqhQ

 

Folgendes wird geschehen.
Gebärde und Tanz treffen aufeinander.
Mit Hilfe der Tänzerin Thusnelda Mercy und dem tauben Poetry-Deaf-Slammer Rafael Evitan Grombelka in der Wuppertaler Tanz Station.

 

Zwei Kunstsprachen machen eine Verständigung möglich!
Die Kommunikation findet über visuelle Formen statt.
Dies in einer Zeit, um sich gemeinsam in einer komplexen Welt zurecht zu finden!
Die Welt reparieren. Das ist die Aufgabe. Dabei geht es nicht um die Frage wie, sondern um das Tun, das Machen.

 

Während der Produktion in Wuppertal wird dafür eine gemeinsame Ausdrucksweise herausgefunden.
Das werden die Tänzerin und der Gebärdenkünstler miteinander erarbeiten.
Mit visuellen Bewegungen.

 

Die Produktion wird vor einem leeren Greenscreen gefilmt.
Die Hintergründe und Räume werden nachträglich hinzugefügt.
Eine Herausforderung vor einer großen Leerstelle.
Es soll eine Blaupause für skurrile, ernste, problematische, lustige, unverständliche Lagen sein, die die Welt täglich zu bieten hat.

 

Die öffentliche Filmaufnahme ist Grundlage für einen „Gebärden-Tanz-Film“, der seine Premieren Ende 2026 im öffentlichen Raum in Wuppertal, Remscheid und Düsseldorf feiert, bevor er auf Festivalreise geht.

 

Ort und Zeit:

Tanz Station Wuppertal, im Bahnhof, Hans-Dietrich-Genscher-Platz 2, 42283 Barmen.

 

Freitag 17.7.26 zwischen 15. und 18. Uhr kann Publikum die Aufnahmen mitverfolgen.
Die Zeitfenster sollen je 60 Minute sein. 15–16, 16–17 und 17–18 Uhr.
Je 25 Menschen haben Zugang.
Der Eintritt ist kostenlos.
Eine Onlineanmeldung kann unter info@motionartfilm.de vorgenommen werden.

 

Die Darsteller*innen:
Thusnelda Mercy – stammt aus der Familie des Tanztheaters Wuppertal. Heute tritt sie mit eigenen Produktionen international auf.
Rafael Evitan Grombelka – ein Kölner-Hamburger – Vorreiter und prägende Figur des Poetry Deaf Slam und der gehörlosen Kunstform Visual Vernacular.

 

Idee und Realisation:
Kai Fobbe – Visueller Künstler mit Projekten im öffentlichen Raum. Studium der Musik an der Musikhochschule Wuppertal.

 

Bühnenbild:
Andreas M. Wiese – Studium der Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. In Wuppertal verwurzelt.

Rafael Grombelka_Gebaerdenkuenstler